Bienenwachs

Bienenwachs ist der stabile und doch formbare Baustoff der Bienen. Bienenwachs enthält fast 300 Inhaltsstoffe. Die meisten davon kommen aber nur in Spuren vor und sind kaum nachweisbar. Die vier Hauptbestandteile sind: Fettsäuren, Alkohole, Ester und Kohlenwasserstoff. Schon seit Jahrtausenden benutzen wir Bienenprodukte wie Honig und Wachs im alltäglichen Leben. 


Wie gewinnt man Bienenwachs?
In dem Kastensystem der Imker wird in der Regel mit vorgefertigten Mittelwänden gearbeitet. Diese Wände bestehen aus Bienenwachs und erleichtern den Tieren den weiteren Ausbau. Wenn die Bienen die Waben mit Honig gefüllt haben und der Imker sie ausschleudert, werden auch die alten Waben entfernt. Diese werden dann eingeschmolzen und das Wachs von Rückständen gereinigt. Dieser Prozess ist sehr wichtig für die Bienen, da sich in den alten Waben Schädlinge und Krankheiten bilden können. Somit ist dieser Schritt der Wachsgewinnnung lebensnotwendig für die Bienen und schadet ihnen in keinsterweise.

Wachsbeschichtung
Das Bienenwachs ist optimal dazu geeignet auch Stoff zu beschichten. Das Wachs verhindert dabei, dass weder Feuchtigkeit noch andere unerwünschte Stoffe durch den Stoff gelassen werden. Zudem ergibt sich durch die natürliche Eigenschaft auch eine antibakterielle Wirksamkeit, was somit auch eine Anwendung auf Lebensmitteln möglich macht. Die Wachstücher sind eine sehr umweltfreundliche Alternative zur Frischhaltefolie. Als Stoff verwende ich 100 % Baumwolle, dieser wird von mir gewaschen, zu geschnitten und dann mit dem Wachs beschichtet.